Fall 4, Kater Bubi

Ende November 2011 wird der 12 Jahre alte Kater Bubi vorgestellt. Aufgrund länger bestehender Lahmheitsprobleme ist er mittlerweile etwas träge geworden, was zu einem relativen Übergewicht von 7,8 kg geführt hat. Bekannt ist vorberichtlich eine HD, bei der Untersuchung fällt zudem auf, daß beide Ellbögen deutlich verdickt sind. Die angefertigten Röntgenaufnahmen zeigen dann auch beidseits eine deutlich ED, die anderen Gelenke sind unauffällig. Beide Hüftgelenke und beide Ellbögen werden mit 36 Berlock-Goldimplantaten versorgt.

Anfang Januar meldet sich die Besitzerin von Bubi und schreibt: "... nun ist die Goldimplantation ein paar Wochen her, und wir erkennen unseren Kater Bubi nicht mehr, sein Gang ist wieder sehr elegant geworden, und noch ein angenehmer Nebeneffekt hat sich eingestellt, durch seine vielen Spaziergänge wiegt er 400 Gramm weniger. Manchmal denke ich mir, ich habe wieder einen jungen Kater zu Hause, der Kratzbaum ist wieder voll im Betrieb, ich hoffe es bleibt noch lange so."

"Fall" 3, Christian G.

Nicht nur bei Tieren kann eine Goldimplantation Schmerzen lindern. Was beim Tier funktioniert, ist auch beim Menschen eine Alternative zu den herkömmlichen - nicht immer effizienten - Methoden der Schulmedizin.

Herr G. war im Jahr 2010 mit zwei Hunden des von ihm mitbetreuten Tierheims bei uns in Schweinfurt. Beide Hunde wurden im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt erfolgreich mit einer Goldimplantation behandelt.

Aufgrund dieses sichtbaren Behandlungserfolges erzählte Herr G. uns von seinen eigenen langjährigen Rückenschmerzen. Wir empfahlen ihm, durch einen Kollegen aus der Humanmedizin bei ihm selbst eine Goldimplantation durchführen zu lassen.

Von den beeindruckenden Ergebnissen dieser Goldimplantation berichtet Herr G. auf www.goldimplantation-fuer-menschen.de

Wir möchten hier - am Beispiel eines Menschen - ein paar der entscheidenden Punkte des Interviews mit Herrn G. herausgreifen.

Herr G. litt 15 Jahre unter starken Rückenschmerzen, die ihn bei akuten Schüben teilweise wochenlang ans Bett fesselten. Diverse Ärzte und Verfahren konnten ihm nicht anhaltend helfen.

Ende 2010 fuhr er dann aufgrund unserer Empfehlung zu einem der beiden Spezialisten (Dr. Kjerkegaard/Dänemark und Dr. Gal in Paderborn) für Goldimplantation in Europa. Die Hinfahrt mit dem Pkw war aufgrund seiner Rückenschmerzen eine Tortour. Stündlich musste er eine Pause einlegen und sich hinlegen. Bereits auf der Rückfahrt hingegen konnte Herr G. zum ersten Mal seit Jahren wieder eine längere Strecke mit dem Auto ohne Pause zurücklegen. Seit der Goldimplantation hat sich seine Schmerz-Situation grundlegend geändert, es geht ihm viel besser. Das ausführliche Interview können Sie bei "Erfahrungsberichte" unter www.goldimplantation-fuer-menschen.de nachlesen.

Aufgrund der sehr umständlichen und langwierigen Anreise nach Dänemark empfehlen wir einen Besuch in der Praxis von Dr. Gal in Paderborn (gute Autobahnanbindung, eigener Flughafen). Er ist der momentan einzige in Deutschland tätige Arzt mit Erfahrung in Goldimplantation und setzt seit einiger Zeit auch Berlock-Goldimplantate ein.

Weitere Informationen zu Dr. Gal und der Berlock-Goldimplantation beim Menschen finden Sie unter www.goldimplant.de

Fall 1: "Ramses" aus Merdingen/Baden-Württemberg

Vorgestellt wurde am 18.01.2010 der 7-jährige DSH-Retriever-Mischling "Ramses". Er befindet sich seit Welpenalter in Besitzerhand. Schon frühzeitig ist er mit Hüftgelenkproblemen in Behandlung gewesen.

Im Juni 2008 verschlimmerten sich seine Beschwerden rapide, so daß beim Haustierarzt alle Gelenke "durchgeröntgt" wurden, weiterhin wurden beide Ellbögen wegen Arthroseverdacht arthroskopiert.

Das anfangs eingesetzte Schmerzmedikament Rimadyl wurde wegen schleichenden Wirkungsverlustes gegen unregelmäßige Gaben von Previcox ausgetauscht, welches aber nur schlecht vertragen wurde und laut Besitzer auch keine 100%ige Schmerzreduktion bewirken konnte. Seit Ende Dezember 2009 erhielt Ramses täglich Previcox, da die rechte Hüfte vermehrt Probleme machte. Trotzdem konnte er Anfang Januar 2010 kaum noch aufstehen und wollte nur kurze Strecken laufen (Vorbericht des Besitzers).

Eine orthopädische Lahmheitsuntersuchung in Schweinfurt war nicht möglich, da Ramses sich jeglicher Berührung unzugänglich zeigte.

In Sedation wurde eine HD-Röntgenaufnahme angefertigt:

 

berlock goldimplantat

Vor allem die rechte Hüfte zeigt strukturelle Veränderungen im Sinne einer HD.

Weiterhin wurde eine seitliche Aufnahme der Lendenwirbelsäule angefertigt. Auch auf dieser zeigen sich Abweichungen von der Norm im Sinne eines Cauda-Equina-Compressions-Syndroms. Eine chirurgische Herangehensweise wurde erörtert aber vorerst verworfen.

 

berlock goldimplantat

Leichte Abkippung des ersten Schwanzwirbels mit vermuteter Kompression des Rückenmarks

Es wurde nachfolgend am 18.01.2010 eine GI der rechten Hüfte und des Bereiches L6/L7 und L7/S1 vorgenommen.

 

berlock goldimplantat

Kontrollaufnahme Implantatsitz 18.01.2010

Mitteilung der Besitzerin zum aktuellen Stand, eMail vom 21.06.2010

"Sehr geehrter Dr. Horch, in Ihrer letzten Mail hatten Sie um eine nochmalige Rückmeldung bezüglich Ramses gebeten.
Ich schreibe Ihnen gerne, wie es mittlerweile aussieht. Sie hatten ja ca. 6 Monate als Zeitraum für eine Verbesserung seiner Beweglichkeit genannt. Nachdem es anfänglich ganz deutlich aufwärts ging, gab es ein paar Wochen, in denen ich dachte,
es täte sich nichts mehr. Ramses blieb ein „Stundenhund“, der eine Stunde prima laufen konnte und dann wieder in seinen Passgang verfiel, um die LWS zu entlasten.

Vor ca. vier Wochen hatte ich aber den Eindruck, dass er nach einiger Zeit aus Müdigkeit den Passgang wählte, weil er das jahrelang gewohnt war und nicht, weil er Schmerzen hatte.
Die Steifigkeit im LWS-Bereich ist fast weg. Das Gangbild ist stark verbessert und teilweise richtig schön federnd.
Im Gegensatz zu vor sechs Monaten spielt er jetzt auch mit seinen jungen Kumpels (1 u. 2 Jahre alt) auf den Feldern Fangen.
Am Samstag hat er nach über einer Stunde strammen Laufens seinen Freund Duncas sehr energisch zum Spielen aufgefordert und ist mit ihm den Rheindamm rauf und runter gesäckelt, bis die zwei sich überschlagen haben.
Wir hatten anschließend noch ein paar Kilometer zurück zum Auto vor uns und er hatte trotzdem die Energie, ein paar Sprints wegen Rehen hinzulegen, die gut 50m vor uns den Weg im Wald überquerten. (nur nebenher: Ramses lässt sich absolut zuverlässig abrufen, weshalb ich mir um Wild wirklich keine Sorgen machen muss.)

Im Januar waren wir mal unterwegs, als ein ganzes Rudel Rehe direkt vor uns den Weg überquerte. Damals ist Ramses bei mir geblieben, weil er einfach noch nicht rennen konnte und wir haben den Tieren nachgeschaut. Ich muss gestehen, ich pfeife lieber hinter meinem Hund her, als dass ich ihm beim Zuschauen zuschaue…

Vor zwei Wochen waren wir mit einer Freundin und deren Hund bei uns im Wald unterwegs. Es gibt da eine kleine Brücke gut einen Meter über einem Bach mit Kiesbett. Ramses spielte mit dem anderen Hund und sprang von der Brücke in den Kies. Ich hielt schon die Luft an aber er kam gleich wieder auf die Brücke gelaufen und sprang nochmal! Anschließend zeigte er keinerlei Schmerzempfinden oder Bewegungseinschränkungen.
Wenn Sie gesehen hätten, welche Anstrengung es für ihn früher bedeutet hat, nur vom Sofa zu kommen…
All unsere Freunde freuen sich für Ramses über die tolle Entwicklung; selbst diejenigen, die im Vorfeld der OP sehr skeptisch waren.

Viele Grüße aus Merdingen"

Fall 2: "Spidey" aus Regensburg/Bayern

Am 19.05.2010 wird der im Dezember 2007 geborene DSH-Rüde "Spidey" vorgestellt. Er hat seit längerer Zeit große Probleme bei verschiedenen Bewegungsabläufen. Durch Röntgenbilder des Haustierarztes ist den Besitzern bereits bekannt, daß beide Hüften im Sinne einer HD verändert sind.

Am gleichen Tag werden beide Hüften mit insgesamt 28 Berlock-Goldimplantaten versorgt. Nach 3 Stunden Aufenthalt in Schweinfurt reist Spidey schon wieder nach Hause.

Das Röntgenbild zeigt den Vorgang der Implantations-Kontrolle:

Sitzen die Implantationskanülen nicht optimal, wird eine neue Kanüle gesetzt.

Erst wenn ein optimaler Sitz gewährleistet ist, werden die Implantate eingeführt.


"Spidey" bei seinem ersten Badeausflug nach der GI.

Mit Schmerzen in der Hüfte wäre ein solcher Satz ins Wasser vor ein paar Wochen noch undenkbar gewesen.

 

Am 8.07.2010 teilen die Besitzer per eMail mit:

"Sehr geehrte Frau Horch, sehr geehrter Herr Dr. Horch,

unserem Spidey geht es nach der Goldimplantation bestens. Im Anhang habe ich Ihnen noch ein paar Bilder von seinem ersten Badeausflug nach der OP geschickt. Das Fell ist jetzt fast vollständig nachgewachsen. Positive Veränderungen sind auf jeden Fall zu bemerken. Zum Beispiel nimmt er jetzt beim Treppensteigen, nicht mehr wie zuvor, immer erst das linke Hinterbein, sondern geht gleichmäßig mit beiden Hinterbeinen abwechselnd die Treppe hinauf (bin gleich erschrocken, als er das zum ersten Mal gemacht hat). Ausserdem springt er jetzt, ohne zu zögern, in den Kofferraum und geht hinten ganz runter, um sein "Geschäft" zu verrichten (das hat er vorher auch nie gemacht). Ich habe mir sehr lange Zeit gelassen, bis ich ihn wieder frei laufen lies, seitdem war bis heute noch kein einziges Mal, dass er wieder Lähmungserscheinungen gehabt hätte."

Schöne Grüße aus Regensburg"

Schweinfurt, 19.05.2012 - 13:21 Uhr