Fallbeispiele aus unserem Patientenkreis

Fallbeispiele unserer Patienten nach erfolgter Goldimplantation

"Ramses" aus Merdingen/Baden-Württemberg

Goldimplantation Fall 1

Vorgestellt wurde am 18.01.2010 der 7-jährige DSH-Retriever-Mischling „Ramses“. Er befindet sich seit Welpenalter in Besitzerhand. Schon frühzeitig ist er mit Hüftgelenkproblemen in Behandlung gewesen.

Im Juni 2008 verschlimmerten sich seine Beschwerden rapide, so daß beim Haustierarzt alle Gelenke „durchgeröntgt“ wurden, weiterhin wurden beide Ellbögen wegen Arthroseverdacht arthroskopiert.

Das anfangs eingesetzte Schmerzmedikament Rimadyl wurde wegen schleichenden Wirkungsverlustes gegen unregelmäßige Gaben von Previcox ausgetauscht, welches aber nur schlecht vertragen wurde und laut Besitzer auch keine 100%ige Schmerzreduktion bewirken konnte. Seit Ende Dezember 2009 erhielt Ramses täglich Previcox, da die rechte Hüfte vermehrt Probleme machte. Trotzdem konnte er Anfang Januar 2010 kaum noch aufstehen und wollte nur kurze Strecken laufen (Vorbericht des Besitzers).

Eine orthopädische Lahmheitsuntersuchung in Schweinfurt war nicht möglich, da Ramses sich jeglicher Berührung unzugänglich zeigte.

 

Röntgenbild Ramses

In Sedation wurde eine HD-Röntgenaufnahme angefertigt. Vor allem die rechte Hüfte zeigt strukturelle Veränderungen im Sinne einer HD.

Röntgenbild Ramses

Weiterhin wurde eine seitliche Aufnahme der Lendenwirbelsäule angefertigt. Auch auf dieser zeigen sich Abweichungen von der Norm im Sinne eines Cauda-Equina-Compressions-Syndroms. Eine chirurgische Herangehensweise wurde erörtert aber vorerst verworfen. 

Leichte Abkippung des ersten Schwanzwirbels mit vermuteter Kompression des Rückenmarks.

Röntgenbild Ramses

Kontrollaufnahme Implantatsitz 18.01.2010 

Mitteilung der Besitzerin zum aktuellen Stand, eMail vom 21.06.2010

„Sehr geehrter Dr. Horch, in Ihrer letzten Mail hatten Sie um eine nochmalige Rückmeldung bezüglich Ramses gebeten.
Ich schreibe Ihnen gerne, wie es mittlerweile aussieht. Sie hatten ja ca. 6 Monate als Zeitraum für eine Verbesserung seiner Beweglichkeit genannt. Nachdem es anfänglich ganz deutlich aufwärts ging, gab es ein paar Wochen, in denen ich dachte,
es täte sich nichts mehr. Ramses blieb ein „Stundenhund“, der eine Stunde prima laufen konnte und dann wieder in seinen Passgang verfiel, um die LWS zu entlasten.

Vor ca. vier Wochen hatte ich aber den Eindruck, dass er nach einiger Zeit aus Müdigkeit den Passgang wählte, weil er das jahrelang gewohnt war und nicht, weil er Schmerzen hatte.
Die Steifigkeit im LWS-Bereich ist fast weg. Das Gangbild ist stark verbessert und teilweise richtig schön federnd.
Im Gegensatz zu vor sechs Monaten spielt er jetzt auch mit seinen jungen Kumpels (1 u. 2 Jahre alt) auf den Feldern Fangen.
Am Samstag hat er nach über einer Stunde strammen Laufens seinen Freund Duncas sehr energisch zum Spielen aufgefordert und ist mit ihm den Rheindamm rauf und runter gesäckelt, bis die zwei sich überschlagen haben.

Wir hatten anschließend noch ein paar Kilometer zurück zum Auto vor uns und er hatte trotzdem die Energie, ein paar Sprints wegen Rehen hinzulegen, die gut 50m vor uns den Weg im Wald überquerten. (nur nebenher: Ramses lässt sich absolut zuverlässig abrufen, weshalb ich mir um Wild wirklich keine Sorgen machen muss.)

Im Januar waren wir mal unterwegs, als ein ganzes Rudel Rehe direkt vor uns den Weg überquerte. Damals ist Ramses bei mir geblieben, weil er einfach noch nicht rennen konnte und wir haben den Tieren nachgeschaut. Ich muss gestehen, ich pfeife lieber hinter meinem Hund her, als dass ich ihm beim Zuschauen zuschaue…

Vor zwei Wochen waren wir mit einer Freundin und deren Hund bei uns im Wald unterwegs. Es gibt da eine kleine Brücke gut einen Meter über einem Bach mit Kiesbett. Ramses spielte mit dem anderen Hund und sprang von der Brücke in den Kies. Ich hielt schon die Luft an aber er kam gleich wieder auf die Brücke gelaufen und sprang nochmal! Anschließend zeigte er keinerlei Schmerzempfinden oder Bewegungseinschränkungen.
Wenn Sie gesehen hätten, welche Anstrengung es für ihn früher bedeutet hat, nur vom Sofa zu kommen…
All unsere Freunde freuen sich für Ramses über die tolle Entwicklung; selbst diejenigen, die im Vorfeld der OP sehr skeptisch waren.

Viele Grüße aus Merdingen“

"Spidey" aus Regensburg/Bayern

Goldimplantation Fall 2

Am 19.05.2010 wird der im Dezember 2007 geborene DSH-Rüde „Spidey“ vorgestellt. Er hat seit längerer Zeit große Probleme bei verschiedenen Bewegungsabläufen. Durch Röntgenbilder des Haustierarztes ist den Besitzern bereits bekannt, daß beide Hüften im Sinne einer HD verändert sind.

Am gleichen Tag werden beide Hüften mit insgesamt 28 Berlock-Goldimplantaten versorgt. Nach 3 Stunden Aufenthalt in Schweinfurt reist Spidey schon wieder nach Hause.

Goldimplantation Spidey

Das Röntgenbild zeigt den Vorgang der Implantations-Kontrolle: Sitzen die Implantationskanülen nicht optimal, wird eine neue Kanüle gesetzt. Erst wenn ein optimaler Sitz gewährleistet ist, werden die Implantate eingeführt.

Spidey

„Spidey“ bei seinem ersten Badeausflug nach der GI. Mit Schmerzen in der Hüfte wäre ein solcher Satz ins Wasser vor ein paar Wochen noch undenkbar gewesen. 

Am 8.07.2010 teilen die Besitzer per eMail mit

„Sehr geehrte Frau Horch, sehr geehrter Herr Dr. Horch, unserem Spidey geht es nach der Goldimplantation bestens. Im Anhang habe ich Ihnen noch ein paar Bilder von seinem ersten Badeausflug nach der OP geschickt. Das Fell ist jetzt fast vollständig nachgewachsen. Positive Veränderungen sind auf jeden Fall zu bemerken. Zum Beispiel nimmt er jetzt beim Treppensteigen, nicht mehr wie zuvor, immer erst das linke Hinterbein, sondern geht gleichmäßig mit beiden Hinterbeinen abwechselnd die Treppe hinauf (bin gleich erschrocken, als er das zum ersten Mal gemacht hat).

Ausserdem springt er jetzt, ohne zu zögern, in den Kofferraum und geht hinten ganz runter, um sein „Geschäft“ zu verrichten (das hat er vorher auch nie gemacht). Ich habe mir sehr lange Zeit gelassen, bis ich ihn wieder frei laufen lies, seitdem war bis heute noch kein einziges Mal, dass er wieder Lähmungserscheinungen gehabt hätte.“

Schöne Grüße aus Regensburg“

Christian G. - Goldakupunktur oder Goldimplantation - auch eine Option für Menschen?

Goldimplantation Fall 3

Nicht nur bei Tieren kann eine Goldimplantation Schmerzen lindern. Was beim Tier funktioniert, ist auch beim Menschen eine Alternative zu den herkömmlichen – nicht immer effizienten – Methoden der Schulmedizin.

Herr G. war im Jahr 2010 mit zwei Hunden des von ihm mitbetreuten Tierheims bei uns in Schweinfurt. Beide Hunde wurden im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt erfolgreich mit einer Goldimplantation behandelt.

Aufgrund dieses sichtbaren Behandlungserfolges erzählte Herr G. uns von seinen eigenen langjährigen Rückenschmerzen. Wir empfahlen ihm, durch einen Kollegen aus der Humanmedizin bei ihm selbst eine Goldimplantation durchführen zu lassen.

Von den beeindruckenden Ergebnissen dieser Goldimplantation berichtet Herr G. auf www.goldimplantation-fuer-menschen.de 

Das Interview zur Goldimplantation im Detail:

Wir möchten hier – am Beispiel eines Menschen – ein paar der entscheidenden Punkte des Interviews mit Herrn G. herausgreifen.

Herr G. litt 15 Jahre unter starken Rückenschmerzen, die ihn bei akuten Schüben teilweise wochenlang ans Bett fesselten. Diverse Ärzte und Verfahren konnten ihm nicht anhaltend helfen.

Ende 2010 fuhr er dann aufgrund unserer Empfehlung zu einem der Spezialisten (Dr. Kjerkegaard/Dänemark, Dr. Helling/Hamm, Dr. Heidl/Steinfurt, Dr. Rose/Münster) für Goldimplantation in Europa. Die Hinfahrt mit dem Pkw war aufgrund seiner Rückenschmerzen eine Tortour. Stündlich musste er eine Pause einlegen und sich hinlegen.

Bereits auf der Rückfahrt hingegen konnte Herr G. zum ersten Mal seit Jahren wieder eine längere Strecke mit dem Auto ohne Pause zurücklegen. Seit der Goldimplantation hat sich seine Schmerz-Situation grundlegend geändert, es geht ihm viel besser. Das ausführliche Interview können Sie bei „Erfahrungsberichte“ unter www.goldimplantation-fuer-menschen.de nachlesen.

Aufgrund der sehr umständlichen und langwierigen Anreise nach Dänemark empfehlen wir einen Besuch in der Praxis von Dr. Helling in Hamm, Dr. Heidl in Steinfurt oder Dr. Rose in Münster. Sie sind die momentan einzigen in Deutschland tätigen Ärzte mit Erfahrung in Goldimplantation und setzen seit einiger Zeit Berlock-Goldimplantate ein.

Kater Bubi

Goldimplantation Fall 4

Ende November 2011 wird der 12 Jahre alte Kater Bubi vorgestellt. Aufgrund länger bestehender Lahmheitsprobleme ist er mittlerweile etwas träge geworden, was zu einem relativen Übergewicht von 7,8 kg geführt hat. Bekannt ist vorberichtlich eine HD, bei der Untersuchung fällt zudem auf, daß beide Ellbögen deutlich verdickt sind. Die angefertigten Röntgenaufnahmen zeigen dann auch beidseits eine deutlich ED, die anderen Gelenke sind unauffällig. Beide Hüftgelenke und beide Ellbögen werden von Dr. Horch mit 36 Berlock-Goldimplantaten versorgt.

Anfang Januar meldet sich die Besitzerin von Bubi und schreibt: „… nun ist die Goldimplantation ein paar Wochen her, und wir erkennen unseren Kater Bubi nicht mehr, sein Gang ist wieder sehr elegant geworden, und noch ein angenehmer Nebeneffekt hat sich eingestellt, durch seine vielen Spaziergänge wiegt er 400 Gramm weniger. Manchmal denke ich mir, ich habe wieder einen jungen Kater zu Hause, der Kratzbaum ist wieder voll im Betrieb, ich hoffe es bleibt noch lange so.“

Goldimplantation für Labbi Spiki

Goldimplantation Fall 5

Labrador “Spiki”, ca. 7 Jahre alt, ist zur Lahmheitsuntersuchung wegen einer akuten und sehr starken Lahmheit eines Vorderbeins angemeldet.

Eigentlich wollte er schon im Sommer vorbeikommen, dann aber ging es ihm wieder kurzfristig besser und Frauchen war glücklich, nun doch nicht zum Tierarzt zu müssen. Kein Wunder bei seiner Vorgeschichte.

Spiki kam als lebensfroher Welpe zu seiner Familie, begann aber schon im Alter von knapp 2 Jahren, vorne rechts deutlich zu humpeln. In den folgenden 24 Monaten wurde wiederholt – ohne konkrete Diagnosestellung – versucht, ihm mit Cortison zu helfen, allerdings ohne lang anhaltenden Erfolg. Letztlich wurde dann die Diagnose “Frakturierter Processus coronoideus” (FPC) gestellt, Spike musste operiert werden.

 

Leider zieht diese Erkrankung, egal zu welchen Zeitpunkt sie diagnostiziert oder operiert wird, immer eine Arthrose nach sich. Nach unserer Erfahrung lässt der Erfolg der FPC-Operation nach ein bis zwei Jahren aufgrund der nun wieder in der Vordergrund tretenden Schmerzen – verursacht durch die Folgearthrose – immer mehr nach.

So war es auch bei Spiki

Weitere 2 Jahre ging es Spiki nach der Operation leidlich gut, bis er schließlich wieder zu lahmen anfing. Da er bereits am Ellbogen operiert war, lautete die Aussage nun leider, Spiki sei “austherapiert”, man könne ihm nicht mehr helfen. Mehrere Behandlungsversuche mit Hyaluronsäure und diversen Schmerzmitteln gelangen nicht, da Spiki viele Medikamente nicht verträgt.

Zum Termin nach Schweinfurt mitgebrachte Röntgenbilder zeigen eine deutliche Arthrose im rechten Ellbogen sowie eine beginnende Arthrose im linken Ellbogen. Mehr Informationen gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Wir beginnen mit unserer Gangbildanalyse, in der Spiki einen deutlichen Twist mit beidseitiger Lahmheit vorne im Schritt zeigt. Galopp fällt ihm schwer, auch das Laufen von engen Kurven bereitet ihm erhebliche Schwierigkeiten.

Daheim verweigert er mittlerweile das Hochspringen komplett.

Sein Allgemeinzustand ist gut, Herz und Kreislauf ohne besonderen Befund.

Bei der orthopädischen Untersuchung zeigen sich die mittleren beiden Zehen der Vorderpfoten deutlich abgeschliffen, die Zehengrundgelenke sind deutlich steif. Beide Handgelenke sind durchtrittig, die Unterarmmuskulatur auf beiden Seiten innen verstärkt.

Beide Ellbogengelenke sind hochgradig verdickt, das Beugen und Strecken schmerzt ihn deutlich, wobei es auf der rechten Seite schlimmer ist. Die Schultergelenke sind auf beiden Seiten deutlich verdickt und lassen sich überhaupt nicht strecken, das linke sogar kaum beugen.

Beide Hinterpfoten weisen eine starke Plattfüßigkeit auf, Spikis Sprunggelenke fühlen sich verdickt an. Die Kniegelenke sind ebenfalls leicht verdickt und lassen sich nicht schmerzfrei strecken. Oberschenkelmuskulatur fehlt ihm überdeutlich, dafür ist die Muskulatur der Innenschenkel sehr verspannt.

Keins der beiden Hüftgelenke lässt sich besonders weit ohne deutliche Schmerzen strecken, die Muskulatur der Lendenwirbelsäule ist bretthart verspannt und schmerzhaft.

Laut Besitzer wurde dies alles in den vergangenen Jahren noch nie untersucht.

Da hier weit mehr Baustellen vorzuliegen scheinen, als den Besitzern von Spiki bisher bekannt war, wollen wir diese komplett abklären, bevor wir seinen Besitzern einen Therapievorschlag machen.

Also wird Spiki in eine leichte Sedation gelegt und in diesem Zustand, in dem er keinen Schmerz mehr spürt, alle Gelenke noch einmal hinsichtlich ihrer Beweglichkeit beurteilt. Hier zeigt sich unter anderem, dass es im rechten Ellbogen knirscht und leider beide Ellbögen tatsächlich nicht mehr vollkommen zu strecken sind. Auch die Schultern sind selbst im sedierten Zustand nur etwa zur Hälfte zu strecken.

Wir besprechen die Befunde mit den Besitzern und fertigen weitere Röntgenbilder an. Der Zustand der Ellbögen ist uns ja aufgrund der mitgebrachten Bilder bekannt, aber was das Hüftbild zeigt, lässt auch uns nach so vielen Jahren Erfahrung zusammenzucken: Spiki hat neben zahlreichen kleineren Veränderungen an den anderen schmerzhaften Gelenken schwerste Hüftarthrosen!

HD bei Spiki

Dies war den Besitzern bisher in keinster Weise bekannt, leider ist er auch damals vor seiner Ellbogen-OP nicht darauf untersucht worden. Gerade beim Labrador sehen wir häufig eine HD, die auch aufgrund ihrer Gewichtsumverteilung einen FPC nach sich zieht.

Wir besprechen die Befunde und entscheiden uns zusammen mit den Besitzern zu einer Gesamtversorgung, „um zu retten, was zu retten ist“. Eine Behandlung des Ellbogens, wegen dem die Besitzer ja eigentlich angereist sind, macht als alleinige Maßnahme natürlich keinen Sinn.

Somit erhält Spiki Goldimplantate an Hüften, Knien, Sprunggelenken, Schultern, Ellbögen, Zehen der Vorderpfoten sowie an der Lendenwirbelsäule.

Desweiteren wird er kurzzeitig auf ein verträgliches Schmerzmedikament gesetzt, um ihm den Übergang bis zum vollständigen Wirkungseintritt der Goldimplantate zu erleichtern. Danach kann mit geeigneter Physiotherapie der Muskelaufbau angegangen werden; dies ist aber erst sinnvoll, wenn die Schmerzen durch die Goldimplantate weitgehend nachgelassen haben.

Mischlingsrüde Oskar - nach Goldimplantation vermittelbar

Goldimplantation Fall 6

Mischlingsrüde Oskar wird uns im Oktober 2017 zur Goldimplantation vorgestellt. Er lebt seit über 1 Jahr in einem Tierheim, wurde bereits als Welpe mit seinen Geschwistern nach Deutschland gebracht.

Insgesamt ging es ihm bisher recht gut, lediglich sein etwas „komischer Gang“ fiel auf. Das daraufhin von der zuständigen Tierärztin angefertigte Röntgenbild zeigte leider eine ausgeprägte Subluxation (Teilausrenkung) beider Hüftgelenke.

Seitdem bekam Oskar Schmerzmedikamente, jedoch gestaltet sich seine Vermittlung nun recht schwierig, da alle potentiellen Interessenten aufgrund zu erwartender hoher Kosten für eine Hüftoperation wieder abgesprungen sind.

Zum Glück gibt es ehrenamtliche Helfer, die Oskar nicht nur Gassi führen, sondern sich intensiv um Alternativen zu einer aufwendigen Operation bemühen.

Deswegen kommt Oskar schließlich zu uns nach Schweinfurt.

Die Familie, welche sich momentan um ihn kümmert, berichtet, dass Oskar oft schief absitzt und beim Kotabsatz in den letzten Tagen, in denen er kein Schmerzmittel bekommen hat (um ihn heute neutral untersuchen zu können), zunehmend beim Hinsetzen gezögert hat. Ebenfalls steigt er zwar kleinere Hindernisse hoch, bleibt aber oft mit einem oder beiden Hinterbeinen hängen.

Die Allgemeinuntersuchung bei uns zeigt einen aufmerksamen, verspielten jungen Hund ohne irgendwelche Auffälligkeiten. Also gehen wir vor die Türe zur Gangbildanalyse. Hierbei fällt auf, dass Oskar sehr ungerne langsamen Schritt läuft und den Trab bevorzugt. Auch sein Galopp wirkt eher ungelenk, er hoppelt wie ein Hase. Enge Wendungen funktionieren recht gut.

Auf den Untersuchungstisch, der bis kurz über dem Boden absenkbar ist, steigt er zwar noch, zieht sich dabei aber eher über die Vorderbeine hoch.

Nun untersuchen wir jedes Bein von unten bis oben und beurteilen dabei die Funktion der Gelenke und die Ausbildung der Muskulatur.

Oskars Krallen sind vorne an beiden Pfoten zu lang, was zeigt, dass er sie nicht richtig abläuft. Beide Ellbögen sind deutlich verdickt, die Muskulatur des rechten Oberarms ist deutlich weniger ausgebildet als die des linken. Beide Schultergelenke lassen sich nicht gut strecken, Oskar zeigt sehr deutlich, dass ihm das weh tut.

Seine Sprunggelenke stehen sehr steil, also nicht in der korrekten Beugung. Die Muskulatur der Oberschenkel ist auf beiden Seiten zu wenig ausgeprägt, auf der Innenseite der Oberschenkel ist diese jedoch hart und verspannt. Die Hüfte mag er am liebsten gar nicht berührt haben, er reagiert sofort verspannt.

Oskar wird nun sediert und alle Gelenke nochmal im entspannten und nicht schmerzhaften Zustand untersucht. Hierbei zeigt sich, dass er z.B. die Schultern nun komplett strecken kann – wenn er keine Schmerzen mehr spürt.

Im Röntgen zeigt sich dann, dass Oskars Hüfte sich in der kurzen Zeit seit Frühjahr 2017 massiv verschlechtert hat, es sind massive Arthrosen zu erkennen, die die Beweglichkeit beider Hüften zusätzlich zum Schmerz deutlich einschränken. Des weiteren zeigt sich bereits der Beginn einer Spondylose an der Lendenwirblesäule.

Oskars Hüfte

Das erste Röntgenbild zeigt den Zustand von Oskars Hüfte im Februar 2017.

Oskars Hüfte

Das zweite Röntgenbild zeigt die Hüftgelenke von Oskar im Oktober 2017. 

Der Unterschied – nur 7 Monate später – ist erschreckend und zeigt, dass es sinnlos ist, bei einem ähnlichen Röntgenbefund, wie er bei Oskar im Frühjahr schon erkennbar war, noch weiter abzuwarten, weil ein Hund – angeblich – noch keine Schmerzen zeigt. Diese Empfehlung wird leider sehr oft ausgesprochen, schadet dem Patienten aber nach unserer Erfahrung meist. Es ist unvorstellbar, dass ein Hund mit solchen Arthrosen keinen Schmerz zeigen soll. Ebenso sicher ist es, dass ein Hund mit subluxierten Gelenken Beschwerden entwickeln wird.

Daher gilt unsere grundsätzliche Empfehlung: sobald Ihnen eine solche Veränderung bekannt wird, sollte sie auch unbedingt schnellst möglich behandelt werden. Ist das „Kind erst einmal in den Brunnen gefallen“, wurde also zu lange abgewartet, wird es ungleich schwerer, einen stabilen schmerzfreien Zustand zu erreichen.

Wir führen bei Oskar eine Goldimplantation beider Hüftgelenke durch. Wir empfehlen eine Implantation weiterer Gelenke, dieser Eingriff muss aber erst vom Tierheim bewilligt werden.

Kleines Berlock, grosse Wirkung - Goldimplantation bei Urmel

Goldimplantation Fall 7

Mix „Urmel“ wird in der Türkei geboren. Ihr Alter und ihre Vorgeschichte sind unbekannt, vermutlich ist sie ungefähr 8 Jahre alt, als sie uns im Jahr 2017 vorgestellt wird.

Ausgesetzt in der Türkei

Ihre Geschichte beginnt im Herbst 2016 auf einer Baustelle der zweiten Bosporus-Brücke in Istanbul, wo sie ausgesetzt wird. Zu diesem Zeitpunkt kann sie kaum noch laufen. Für einen nun herrenlosen Hund bedeutet dies in der Türkei das sichere Ende.

Viele Autos fahren achtlos an ihr vorbei. Zu ihrem Glück kommt ausgerechnet an diesem Tag Die Tierfreundin Yasemin an der Stelle vorbei gefahren. Sie sieht Urmel am Strassenrand liegen und erkennt ihren erbärmlichen Zustand. Kurzentschlossen nimmt sie Urmel in ihrem Auto mit.

Sie bringt Urmel zu einem Tierarzt in der Türkei und lässt sie dort röntgen. Die Befunde sind niederschmetternd. Der Tierarzt kann ihr nicht helfen.

Sie schickt die Röntgenbilder nach Deutschland. Auch von dort kommt die Nachricht, dass Urmels Bewegungsapparat schwer geschädigt ist.

Yasemin erkennt, dass ihr in der Türkei wohl niemand ausreichend helfen kann.

Daher fliegt sie mit Urmel nach Deutschland und bringt sie in der Hoffnung, dass ihr dort geholfen werden kann, im Oktober 2016 in ein Tierheim.

Euthanasie die einzige Option?

Im Tierheim jedoch geht es ihr in den folgenden Monaten kontinuierlich schlechter. Verschiedene Behandlungen scheitern. Sie läuft fast gar nicht mehr. Im April 2017 schließlich überlegt man sie einzuschläfern, wohl auch, weil sie so nicht zu vermitteln ist.

Was ist Urmels Problem?

Sie muss schon seit Jahren zunehmende Gelenk-Probleme haben, sie kippt immer wieder mit den Hinterbeinen seitlich weg. Infolge einer stationären Patellaluxation ist eine Kontraktur der Beugemuskulatur eingetreten. Das macht alles noch komplizierter.

Laufen kann Urmel im Frühjahr 2017 eigentlich gar nicht mehr. Nur, wenn ihr jemand dabei hilft, schafft sie mit einer Tragehilfe ein paar Meter. Aber nie mehr als 50 Meter am Stück. Sie ist zu schwach. Für ihre Muskulatur hat der Teufelskreislauf bereits vor Monaten begonnen.

Doch erneut hat Urmel Glück, es treten andere Menschen (nennen wir sie so, sie möchten nicht namentlich genannt werden) in ihr Leben. Diese Menschen kennen unsere Praxis in Schweinfurt bereits aus der Vergangenheit. Zu uns sind sie schon mit anderen – angeblich austherapierten – Hunden gefahren, die auch Schmerzen im Bewegungsapparat hatten. Und haben danach Erfolge gesehen.

Da diese Menschen mehr als 200 Kilometer von Schweinfurt entfernt wohnen, telefonieren sie erstmal mit uns und schicken Röntgenbilder und einen Film von Urmel. Da wir viele Kunden aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland haben, ist dies der übliche Weg des ersten Informationsaustausches. Er erspart unnötige Wege.

Sehen Sie sich hier ein Video zur Goldimplantation von Urmel an.

OP oder nicht OP, das ist hier die Frage.

Wir sehen Urmels Problem realistisch und sind daher skeptisch. Natürlich kennen wir andere Hunde mit schweren Problemen im Bewegungsapparat, vielen von ihnen konnten wir helfen, zumindest ihre Schmerzen lindern. Urmels Fall ist aber durch die stationäre beidseitige Patellaluxation besonders kompliziert. Besser wäre es in unseren Augen, zuerst die Patellaluxation zu korrigieren. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Kontraktur ist das allerdings keine gewöhnliche Patella-OP. Auch deswegen empfehlen wir einen Kollegen in der Nähe dieser Menschen, der darauf spezialisiert ist, um den Fahraufwand für die Beteiligten zu minimieren.

Urmels Betreuer besprechen das ausgiebig, diese Vorgehensweise wäre eine Lösung, das Tierheim stimmt einer Operation jedoch leider nicht zu. Somit entfällt diese Option.

Nichts geht mehr?

Urmels neue Menschen ergreifen den letzten Strohhalm. Ende April 2017 wird Urmel von ihrer Pflegerin Fatma nach Schweinfurt gefahren, um sie im TIergesundheitszentrum Schweinfurt näher zu untersuchen. Nach einer Gangbildanalsye (die bei einem so schwerfällig und nur mit Unterstützung einer Tragehilfe laufenden Hund natürlich nur eingeschränkt möglich ist) werden nach der anschliessenden etwa 2-stündigen orthopädischen Untersuchung aller (!) Gelenke noch weitere Röntgenbilder von den Gelenken angefertigt, die in der Türkei nicht untersucht worden sind. Es zeigt sich, dass der Zustand noch schlechter ist als eh schon befürchtet: Urmel hat auch Arthrosen an der Wirbelsäule und weiteren Gelenken.

Urmel werden von Dr. Horch nach eingehender Abwägung von Für und Wider und nochmaliger telefonischer Besprechung mit ihren neuen Menschen 62 Berlock implantiert. Eine andere Chance hat sie nicht, operiert werden darf sie ja nicht.

Und Urmel?

Zurück bei ihrer Pflegestelle erholt sich Urmel schnell. Schon 14 Tage später kann sie erstmals ohne Unterstützung durch eine Tragehilfe selber laufen. Sie wälzt sich sogar wieder auf dem Rücken.

In dieser Zeit entstehen diverse Filme, die den Fortschritt dokumentieren.

Ok, es ist noch nicht alles perfekt, ihre Muskulatur ist im Sommer 2017 noch schwach. Aber es geht täglich aufwärts. Sie kann schon 1,5 Kilometer ohne Pause und Tragehilfe laufen, auch eine Treppe kommt sie wieder allein hoch. Das war vorher völlig unmöglich.

Sie erhält mit einer Schwimmweste Schwimmtraining, um ihre Muskulatur weiter zu verbessern.

Schmerzmittel braucht sie keine mehr. Die Goldimplantation war ein voller Erfolg. Weitere Filme vom Gangbild zeigen im Oktober 2017 den zügigen Fortschritt.
Auch ihre Ernährung wird umgestellt.

Ja, sie wird immer ein Hund mit Handicap bleiben, denn ihre Patella bleibt weiterhin luxiert, aber sie ist nun ein glücklicher Hund geworden. Sie nimmt aktiv am Leben ihres neuen Rudels teil.

Wer hätte das im April 2017 gedacht. Trotz inzwischen 17 Jahren Erfahrung mit der Goldimplantation und mehreren Tausend behandelten Gelenken ist dies ein Fall, der auch uns in Schweinfurt nahe geht und wieder einmal zeigt: Vorurteile sind unangebracht. Urmel lehrt uns, dass auch aussichtslos erscheinende Fälle ein gutes Ende nehmen können. Wir müssen in der Tiermedizin lernen, umzudenken. Eine euthanasie kann nicht die Lösung darstellen. Und wer hier immer noch von Placebo-Effekten spricht, kann Urmels Entwicklung nicht gesehen haben.

Eine Operation der Patellaluxation hätte das Problem an den Kniescheiben auch behoben. Aber leider eben nur dieses eine Problem von Urmel. Eine Auswirkung auf die Arthrosen und die damit verbundenen Schmerzen am Knie hätte eine Patellaluxations-OP nicht gehabt. Auf die Arthrosen an den anderen Gelenken hätte eine OP am Knie natürlich auch keinen Einfluß gehabt. Das Ergebnis wäre dementsprechend unbefriedigend gewesen.

Wieder etwas dazu gelernt.

Wasserhund Mingo erhält Goldimplantate - Perro de agua espanol "Mingo" in Schweinfurt

Goldimplantation Fall 8

Wasserhund „Mingo“ hat heute in Schweinfurt Goldimplantate gesetzt bekommen.

Sehr begeistert schaut „Mingo“ nicht aus, vermutlich ist er aber einfach nur müde. Die Anreise aus der Nähe von Augsburg ist auch für einen Hund mit Stress verbunden, vor allem wenn das Frühstück ausfallen musste. Man kann ihm ja auch schlecht erklären, was wir heute mit ihm vorhaben. Obwohl er erst 20 Monate alt ist, sind seine beiden Hüftgelenke schon verändert, „Mingo“ hat HD.

Wasserhund Mingo

„Mingo“ zeigt wieder einmal eindrücklich, dass HD ein weit verbreitetes Problem beim Hund ist, das sich nicht auf einige wenige, sondern auch exotischere Rassen verteilt. „Mingo“ ist ein „Perro de agua espanol“, eine Rasse, die in Deutschland nicht sehr verbreitet ist.

„Mingo“ ist aber ein geduldiger Patient, er läßt alle Untersuchungen ganz entspannt über sich ergehen.
Jetzt heißt es wie immer: Geduld haben. Erste sichtbare Veränderungen sollten in wenigen Wochen auffallen.

Goldimplantation bei Hund "Timmy"

Goldimplantation Fall 9

Hund „Timmy“, eine französische Bulldogge, ist heute zur Goldimplantation aus Bruchsal in unsere Tierarztpraxis in Schweinfurt angereist. Nach einer Gangbildanalyse und einer ausführlichen orthopädischen Untersuchung durch Tierärztin Cornelia Horch steht fest, wo seine Probleme im Bewegungsapparat liegen. Er erhält 44 Berlock-Goldimplantate an verschiedene Gelenke gesetzt.

Mit dieser Goldtherapie sollte er in den nächsten Jahren eine verbesserte Lebensqualität haben. Sein runder Rücken, den er immer nach dem Loslaufen zeigt, sollte dann bald der Vergangenheit angehören. Durch vermehrte Bewegung (wenn es nicht mehr weh tut, läuft es sich besser) sollte sich auch die Muskulatur seiner Oberschenkel verbessern. Ein weiteres Fortschreiten seiner Arthrosen kann so abgebremst werden. In 3 bis 4 Monaten sollte es sich zeigen, welche Fortschritte er gemacht hat.

Besonders nett fanden wir es, heute wieder einmal Klänge aus einer Region zu hören, in der wir (meine Frau und ich) mehrere Jahre als Assistenten in Tierkliniken gearbeitet haben. Eine schöne Zeit und eine schöne Gegend Deutschlands, an die wir uns gerne erinnern.

„Timmy“ wünschen wir nun eine gute Heimfahrt nach Bruchsal und einen baldigen Wirkungseintritt seiner Goldimplantate.

Goldimplantation bei Hund "Bailey"

Goldimplantation Fall 10

Hund (Pointer-Mix) „Bailey“ wird von uns erstmals in Schweinfurt im Alter von 4 Jahren zur Goldimplantation vorgestellt. Er leidet damals laut Besitzer an Arthrosen der Ellbögen (mehr ist von ihm vor dem Termin bei uns nicht bekannt), wurde bisher aber nur homöopathisch behandelt.

Bailey wurde als Welpe übernommen, ist zu Beginn sehr aktiv in Agility und liebt Ballspiele aller Art. Im Alter von 2 Jahren, so berichtet der Besitzer, beginnen im Winter die ersten leichteren Beschwerden.
Im darauffolgenden Sommer wird es dann jedoch immer schlimmer, woraufhin mittels eines MRT Arthrosen in beiden Ellbögen festgestellt werden.

Der Haustierarzt rät zur Arthroskopie, die Besitzer möchten dies jedoch nicht. Sie suchen nach Alternativen, finden die Methoden Goldakupunktur und Goldimplantation interessant, und sammeln hierzu Informationen. Dabei stossen Sie auf unsere Praxis in Schweinfurt und nehmen Kontakt auf. Sie entscheiden sich, bei uns in Schweinfurt eine Goldimplantation durchführen zu lassen.

Bei der Gangbildanalyse im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt zeigt Bailey einen sehr deutlichen Twist in der Hinterhand sowie deutliche O-Beine.
Sein Trab ist rechtsversetzt, galoppieren kann er nur hoppelnd (wie ein Hase) und dies auch nur mit sehr engen Schritten. Bei engen Wendungen schleift er mit beiden Hinterfüßen und ist in der Wendung linksherum instabil.

Noch nie zuvor untersucht

Der Besitzer sagt uns, dies sei vorher noch nie bei einer Untersuchung angesprochen oder untersucht worden.

Bei der nachfolgenden orthopädischen Untersuchung, die er brav über sich ergehen lässt (Bailey liebt so ziemlich alle Menschen und ist glücklich, wenn man sich nur mit ihm beschäftigt), fühlen sich beide Ellbögen sehr verdickt und schmerzhaft an.
In beiden Sprunggelenken steht er sehr steil, beide Kniegelenke sind bei Bewegung schmerzhaft.

Die Hüfte lässt sich auf beiden Seiten nicht ganz strecken, die Muskulatur seiner hinteren Wirbelsäule ist stark verspannt. Leider zeigt die Hüfte bei der Untersuchung in Narkose auch eine deutliche Lockerheit, welche die Schmerzhaftigkeit vorher erklärt.

Mehr "kaputt" bei Bailey.

Also ist inzwischen doch mehr „kaputt“ als nur die beiden dem Besitzer bekannten Ellbögen.

Wir besprechen mit dem Besitzer die möglichen Optionen und führen danach eine Goldimplantation an beiden Hüften, den Knien, Ellbögen, dem Beginn der Lendenwirbelsäule sowie dem Übergang der Lendenwirbelsäule zum Steißbein durch.

Bailey bekommt zur Überbrückung der Zeit, bis die Wirkung des Goldes vollständig eingetreten ist, ein gut verträgliches Schmerzmittel mit und darf bereits am frühen Nachmittag wieder die Heimreise antreten.

Bei einerm Recall einige Tage später erfahren wir, dass es ihm sehr gut geht und er so fit ist, als wäre nichts gewesen.
Wir hören dann aufgrund Untersuchungen weiterer Hunde derselben Familie in den nächsten Jahren regelmäßig von Bailey und sind jedesmal erfreut zu erfahren, wie gut es ihnm geht!

Im Juli 2017 sehen wir Bailey dann wieder.

Die letzen 4 Jahre nach der Goldimplantation ging es ihm offensichtlich super. Seit einem halben Jahr jedoch hat er nun Probleme beim Aufstehen, v.a. nach längerem Liegen. Schmerzmittel hat er seitdem nur bei Bedarf und kurzfristig bekommen. Auch wenn er geschwommen ist – was er liebend gerne tut – , har er nun am drauffolgenden Tag Probleme.

Warum das so ist, wollen wir heute klären.

In der Gangbildanalsye dreht er im Schritt die rechte Vorderpfote deutlich nach außen. Wendungen erfolgen wesentlich besser und stabiler als vor 4,5 Jahren, allerdings schleift er in der Hinterhand noch leicht. Treppen steigen, springen sowie Schütteln funktionieren hingegen problemlos.

Bei der orthopädoschen Untersuchung fallen nun im Vergleich zur letzten Untersuchung vor über 4 Jahren folgende Befunde an:

  • an allen 4 Pfoten deutliche Plattfüße sowie überlange Krallen
  • Baileys Zehen sind in der Beugung sehr steif und teils verdickt
  • die Handgelenke leicht durchtrittig (dies ist zum einen eine Fehlhaltung, welche u.a., die überlangen Krallen mitverursacht, zum anderen ist es für den Patienten aber auch extrem unangenehm, da die Sehnen an diesen Gelenken aufgrund der Fehlhaltung immer mehr „ausleiern“)
  • beide Ellbögen sind nur noch leicht verdickt, aber nicht mehr schmerzhaft. Ein Erfolg!
  • die Schultergelenke sind in der Bewegung leicht eingeschränkt, tun ihm leicht weh.
  • an den Hinterpfoten ist inzwischen ein Teil der äußeren Zehen versteift.
  • beide Kniegelenke sind geringgradig verdickt, rechts in der Bewegung auch etwas eingeschränkt, ober ohne Schmerzäußerung. Das ist nach über 4 Jahren ok.
  • an den Innenseiten der Oberschenkel fühlt man die Muskulatur nur rechts verspannt, linksseitig dagegen weich
  • an der Lendenwirbelsäule kann man teilweise deutliche Verspannungne fühlen.

Das müssen wir uns näher ansehen

Röntgenologisch zeigen sich die damals goldimplantierten Bereiche unverändert, d.h. ohne Zunahmer der Arthrosen. Besonders dies ist sehr erfreulich!
Leider haben sich nun an den – vor 4 Jahren noch unproblematischen – Zehen aller 4 Pfoten sowie an den damals unbehandelten Facettengelenken der mittleren Lendenwirbelsäule Arthrosen gebildet.

Daher implantieren wir diesmal sämtliche Zehengelenke mit Berlock, die betroffenen Bereiche der Wirbelsäule sowie die Schultergelenke. 
Bailey wir für 2 Wochen mit geeigneten Schmerzmitteln zur Überbrückung versorgt und am frühen Nachmittag wieder nach Hause entlassen.

Bei einem Recall am nächsten Tag erfahren wir, dass er auch dieses Mal die Goldimplantation sehr gut überstanden hat. Wir sind gespannt, was die nächsten Monate für ihn bringen.

Unser ältester Hunde-Patient: "Lizzy"

Goldimplantation Fall 11

„Lizzy“ ist unter den Hunden unsere derzeit älteste Patientin in Schweinfurt. Sie ist bereits stolze 17,5 Jahre alt.
Sie kam vor ein paar Tagen in unsere Praxis in Schweinfurt, weil sie öfters mal umkippt. Frauchen ist jetzt besorgt, da ja auch bald der Familienurlaub ansteht. 

Die alte Hundedame leidet schon seit längerem an Demenz; dabei vergisst sie öfters zu fressen und steht auch schon einmal für mehrere Minuten in einer Ecke des Zimmers. Wobei sie scheinbar vergessen hat, was sie dort genau wollte.

Trotz der Schwindelanfälle, für die wir über verschiedene Kreislaufuntersuchungen wie z.B. Blutdruckmessung und EKG die Ursache abklären, zeigt „Lizzy“ eine unglaubliche Motivation und Energie zur Bewegung, was das Zusammenleben mit Frauchen und Familie nicht immer ganz leicht sein lässt.

So rumpelt sie wohl regelmäßig über die aufgebaute Eisenbahn des jüngsten Familienmitgliedes.

Ähnlich eines demenzkranken Menschen, der unbemerkt aus der Haustür des Pflegeheim verschwindet, ist es auch bei einem Hund schwer, „Lizzy“ daran zu hindern, unbemerkt die Treppe herunterzufallen.

Nichtsdestotrotz liegt ihrem Frauchen das Wohlergehen ihres Hundes so am Herzen, dass sie bereit ist, ihr Leben um einen nicht unbeträchtlichen Teil auf „Lizzies“ Demenz hin auszurichten.

Wir finden diese Einstellung klasse!!!

Goldimplantation bei Hund Leila aus Luxemburg

Goldimplantation Fall 12

Eine Goldimplantation ist eigentlich keinen Eintrag bei Neuigkeiten wert. Schließlich führen wir diesen Eingriff fast täglich durch. Heute allerdings war es in zweierlei Hinsicht doch etwas Besonderes.

Einerseits war es etwas Besonderes, weil mit Leila erstmals ein Hund aus Luxemburg bei uns zur Behandlung in Schweinfurt war. 
Und andererseits sieht man nicht jeden Tag einen Germanischen Bärenhund mit fast 74 kg Körpergewicht. Leider sind solche Rassen inzwischen nur noch sehr selten zu sehen. 

Unser Team hatte aber keine Probleme mit diesem Gewicht (das es auf den Röntgentisch zu heben gilt), da wir durchaus schon Hunde mit knapp unter 100 kg Körpergewicht in der Tierarztpraxis in Schweinfurt zu Besuch hatten. 

Die Goldimplantation verlief ohne Komplikationen, wir hoffen, dass wir Leila damit helfen konnten, ein schmerzfreies Leben zu führen. Mit ein wenig Geduld sollte dies gelingen. Wir wünschen eine gute Heimfahrt!

Seh ich etwa krank aus....? Besitzerin schickt "Beweisfoto" von Verbesserung der Lebensquailtät Ihres Hundes

Goldimplantation Fall 13

Als wir Timmy aus Inzigkofen im Februar zum ersten Mal sahen, hatte er diverse Probleme im Gangbild. Mehrere Gelenke waren verändert. Er hatte u.a. Probleme beim Aufstehen. Anfang März erhielt er in Schweinfurt Goldimplantate, heute meldet sich die Besitzerin und schickt ein Bild von Timmy. Bilder sagen wirklich oft mehr als tausend Worte:

Kommentar der Besitzerin zum Bild: „seh ich etwa krank aus….? 
7 Wochen nach der GI 🙂 !!!! Herzliche Grüße von Timmy aus Inzigkofen 

Einen schöneren Lohn für unsere Arbeit können wir uns nicht vorstellen!

 

Timmy

Hund Hope findet einen guten Platz

Goldimplantation Fall 14

Hope

Hopsi (Hope) im Vordergrund links, mit ihren neuen Freunden

Mit einem ihrer Hinterbeine tritt sie nicht auf, sie hat ein schlimmes Schicksal hinter sich. Jetzt kommen erfreuliche Nachrichten von ihr.

Der neue Besitzer meldet sich. Hope, die jetzt Hopsi genannt wird, hat sich gut eingelebt und kommt mit ihren neuen Gefährten gut zurecht. Die beste Nachricht aber ist: sie setzt endlich ihr Hinterbein auf. Wie man auf dem Foto sehen kann, kann sie nun endlich im Rudel spazieren gehen, und das Bein wird voll belastet. Ein Eingriff, der sich wirklich ausgezahlt hat.

Update Juli 2017: Hope geht es weiterhin gut, sie genießt ihr Leben.

Ein Unfall mit Folgen für Hund Amy

Goldimplantation Fall 15

Amy

Sie kann aber auch nach unfallbedingten Knochenveränderungen sinnvoll sein. Amy ist heute unser Patient in Schweinfurt. Über 200 km Anreise hat sie hinter sich. Und ein schweres Schicksal. Vor etwa 1 Jahr hatte sie einen eigentlich harmlosen Unfall, danach lahmte sie. Es wurde ein Röntgenbild gemacht, auf dem laut Besitzer angeblich keine Ursache für die Lahmheit zu erkennen war.

So sah Amys Hüfte vor etwa 1 Jahr aus. Sieht man genau hin, dann erkennt man, daß das Hüftgelenk rechts im Bild anders aussieht als das Hüftgelenk links im Bild. Es ist subluxiert, also – vermutlich in Folge des Unfalls – teilweise ausgerenkt.

Leider wird damals dazu geraten, erstmal abzuwarten, um dann mit 18 Monaten erneut zu röntgen, wie so oft mit den Zusatz „wenn der Hund ausgewachsen ist“. Eine fatale Fehlentscheidung. Eine Subluxation kann man operieren. Es muss aber dann sofort gehandelt werden, um weitere Schäden zu minimieren.

Hüftröntgen

Es kommt, wie es kommen muss. Die Lahmheit kommt und geht, verschwindet aber nie ganz. Vor wenigen Tagen wird dann erneut in Amys Heimat geröntgt, das Ergebnis ist niederschmetternd.

Jetzt sieht auch der Laie, nur ein Jahr später, daß das Hüftgelenk rechts im Bild mittlerweile extrem stark verändert ist. Was ist passiert? Durch die Subluxation hat der Hüftkopf unnatürlich an der Hüftpfanne gerieben, dadurch hat sich das Pfannendach abgeflacht und der Hüftkopf hat seine Form verloren. Arthrose und Schmerzen sind die Folge.

Das wissen die Besitzer schon, als sie in Schweinfurt eintreffen. Was Sie dann aber im Verlauf der Untersuchung erfahren müssen ist, daß mittlerweile auch weitere Gelenke in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Als Folge der 12-monatigen Fehlbelastung.

Amy erhält 50 Berlock-Goldimplantate sowie Berlock-Micro-Implantate

Noch ist es nicht zu spät, um zu handeln, auch wenn schon viel Zeit verloren gegangen ist. Aber auch bei solchen Fällen haben wir schon Hunde gesehen, denen eine Goldimplantation helfen konnte, ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen

Wir wünschen Amy alles Gute für die Zukunft. Eine Tierphysiotherapeution wird in den nächsten Wochen den weiteren Verlauf bei Amy zu Hause mitbegleiten. 

Verein Lichtblick für Tiere e.V.

Goldimplantation Fall 16

Hope“ kommt aus Rumänien und hat ein schlimmes Schicksal hinter sich. Jetzt sucht Lichtblick für Tiere e.V. (www.lichtblick-tiere.de) für sie und andere Hunde aus Rumänien einen schönen Platz. Vor einiger Zeit war bereits „Bella“ bei uns zur Goldimplantation. Ebenfalls auf Vermittlung von Lichtblick für Tiere e.V.. Im Infobrief 11/2013 schreibt der Verein zur Geschichte von „Bella“:

„Bella ist ein Hund aus Rumänien. … Nach dem ersten Winter fingen die Schmerzen bei Bella an. Sie jaulte eines Nachts fürchterlich und es musste sofort der Tierarzt geholt werden. So wurde Frau S. das erste Mal mit dem Leid von Bella konfrontiert. Hoch dosierte Schmerzmittel und eine Spritze und nach ein paar Tagen wieder alles wie gehabt. 

Man dachte alles wäre überstanden. Doch bereits nach 3 Monaten das gleiche wieder. Bella schrie vor Schmerzen. Erst in der Tierklinik in … wurde das Ausmaß der Erkrankung herausgefunden. Spondylose! Sie wurde in Narkose gelegt und direkt in das Schmerzzentrum eine Cortion Spritze gegeben. Von einer OP riet man Bellas Frauchen wegen zweifelhaften Ausgangs aber ab.

Der Rat der Klinik: wenn die Schmerezen wiederkommen, wieder Narkose, und wieder Cortison Spritze in das Schmerzzentrum. Doch wie lange macht ein mittlerweile 10 Jahre alter Hund diese vielen Narkosen mit?

Frau S. erfuhr von der Goldimplantation bei Hunden. Nach langer Recherche fuhr sie mit Bella nach Schweinfurt. Dort wurde Bella gründlich untersucht. Man stellte auch noch starke Arthrose an den Knien, Fußgelenken und HD fest. Eigentlich ein vernichtendes Urteil. Dennoch entschied sich Frau S. nach einem ausführlichen Gespräch mit Frau Dr. Horch, Berlock-Goldimplantate bei Bella setzen zu lassen. Nach der Behandlung lief Bella 4 Tage wie ein Roboter. Während dieser Zeit bekam sie noch ein paar Schmerztabletten. Ab dem 5 Tag war Bella wieder der fröhliche Hund von einst. Die Behandlung von Bella ist mittlerweile 1 Jahr her. Bella hat seitdem keine Schmerzen und ihre Lebensfreude ist trotz ihrer 11 Jahre enorm.“

Hund "Aika" hat HD und ist heute zur Lahmheitsdiagnostik und Goldimplantation in Schweinfurt

Goldimplantation Fall 17

Ihre – von der Besitzerin mitgebrachten Röntgenbilder der vergangenen 2 bis 3 Jahre – zeigen eindrücklich, wie sinnlos es sein kann, einen Hund erst mit 18 Monaten zum HD-Röntgen vorzustellen. In vielen Zuchtverbänden ist es nach wie vor die Empfehlung, so zu verfahren, und aufgrund des zu diesem Zeitpunkt gemachten Röntgenbildes dann eine Bewertung des HD-Grades abzugeben.

Bei "Aika" wurde mit ca. 2 Jahren dieses Röntgenbild der Hüfte gemacht

Leider wird ein solches Röntgenbild einer Hüfte nach unserer Erfahrung oft fälschlich als „gute“ oder sogar „sehr gute“ Hüfte abgetan (weil z.B. die Laxität der Gelenke nicht beurteilt wird), was dann als HD-frei oder HD-A interpretiert wird. Wie eine solche Momentaufnahme aber über den weiteren Verlauf täuschen kann, zeigt das Beispiel von „Aika“.

Das nachfolgende, im Alter von ca. 5 Jahren gemachte Röntgenbild von „Aika“ macht erschreckend deutlich, wie sich eine „gute“ Hüfte in nur 2-3 Jahren negativ verändern kann

Hier würde nun selbst ein Laie nicht mehr von einer „guten“ Hüfte sprechen, das Hüftgelenk links im Bild ist mittlerweile massiv verändert. Diese zeitliche Veränderung deckt sich mit den Erkenntnissen der PennHIP-Forschung. So entwickeln viele anfangs symptomfreie Hunde erst mit oder ab dem 5. Lebensjahr deutlich sichtbare Veränderungen an den Hüftgelenken. Leider sind diese Veränderungen dann oft schon sehr weit fortgeschritten. 

Eine frühzeitige Röntgendiagnostik mit PennHIP kann „solche“ Hunde schon zuverlässig im Alter von nur 16 Wochen erkennen, und durch demensprechend frühzeitig ergriffene Gegenmaßnahmen (z.B. JPS, Kapselraffung) so manches Gelenk noch vor schlimmeren Folgen zu bewahren.

Aika

Aika Röntgen

Hund aus China kommt zur Goldimplantation nach Schweinfurt

Goldimplantation Fall 18

Mix „Willow“ kommt als Welpe über eine Tierschutzorganisatiion aus China nach Deutschland. Heute lebt sie bei Frankfurt und ist inzwischen 4 1/2 Jahre alt. Bereits als Welpe lahmte sie immer mal wieder vorne, allerdings nur kurzfristig. Ostern 2012 hat sie Probleme beim Aufstehen, die Verdachtsdiagnose lautet Zerrung, Röntgenbilder werden nicht angefertigt. 

Im Juni lahmt sie hinten links, der neue Haus-Tierarzt macht Röntgenbilder und stellt eine beidseitige schwere HD und Veränderungen an der Lendenwirbelsäule statt. Ein 2 Tage später in einer Tierklinik durchgeführter MRT kann den Anfangsverdacht eines Cauda-Equina-Compressions-Syndroms aber ausschliessen. Die eingeleitete Schmerztherapie führt zu einer schnellen Besserung. 

Die Gangbildanalyse im TGZ Schweinfurt macht heute schnell deutlich, daß es – neben der HD und den Veränderungen an der Lendenwirbelsäule – noch andere, bisher unbekannte Schmerzzonen gibt. Es werden zusätzliche Röntgenbilder der Schultern, Ellbogen und Sprunggelenke gemacht. Alle Gelenke zeigen Veränderungen, sind teilweise verdickt und sehr schmerzhaft, auch verschiedene Triggerpunkte sind auffällig. 

„Willo“ erhält Goldimplantate an den veränderten Stellen. Aufgrund ihrer guten Grundvoraussetzungen – sie ist sehr schlank und im Hundesport aktiv – sind ihre Erfolgsaussichten gut. Eine Physiotherapie hat die Besitzerin bereits in die Wege geleitet, diese wird das Ergebnis zusätzlich positiv beeinflussen.

Goldimplantation bei Hund Paul aus Heidenheim

Goldimplantation Fall 19

Mix „Paul“ aus Heidenheim kommt mit dem Vorbericht zu uns, daß beide Hüften und ein Ellbogen schmerzhaft sind. In den vergangenen 9 Jahren – so zeigt es sich bei der heutigen Untersuchung – haben sich aber nicht nur diese Gelenke verändert. Auch der zweite Ellbogen, beide Knie, beide Sprunggelenke, Teile der Wirblesäule und beide Schultern zeigen Reaktionen. 

Nach der Goldimplantation verläßt uns Paul noch etwas schwankend, aber mit der guten Aussicht, daß sich sein Zustand bald verbessert haben wird.

Goldtherapie: wenn die Schmerzen zu groß werden

Goldimplantation Fall 20

Deutscher Schäferhund „Rocky“ aus Unterfranken hat in den ersten Lebensjahren keine wesentlichen Auffälligkeiten gezeigt. Jetzt ist er 8 Jahre alt und sein Körper kann die Schmerzen nicht mehr kompensieren. 

Vor etwa 1 Jahr hatte er in den Hinterbeinen Schmerzen, die aber zeitweilig auch wieder verschwunden schienen. Seit ein paar Wochen ist es wieder schlimmer. Der anfängliche Verdacht der Besitzer, es könnte nur das Problem eines einzelnen Hüftgelenkes sein, bestätigt sich auf den Röntgenbildern, die heute in Schweinfurt gemacht werden, leider nicht. 

Beide Hüften zeigen die typischen Merkmale von HD, weitere Gelenke zeigen Arthrosen, die Muskulatur beider Oberarme ist massiv verkrampft. So geht es leider vielen Hunden, die in der Hinterhand Schmerzen haben. Sie verlagern das Körpergewicht nach vorne, wo Ellbogen, Schulter und Pfoten nun mehr Arbeit leisten müssen. 

Das geht im günstigsten Fall ein paar Jahre „gut“. Zumindest ist, wie bei „Rocky“, anfänglich keine offensichtliche Lahmheit zu sehen. Tatsächlich ist aber nicht alles „gut“, sondern ein Problem kommt zum anderen, bis der Körper oder Geist irgendwann kapituliert. Die offensichtliche Lahmheit beginnt. 

Auch „Rocky“ erhält heute an mehreren Stellen Berlock-Goldimplantate. Diese sollen dazu beitragen, die Gewichts-Belastung des Körpers wieder so in Einklang zu bringen, daß weitere Schäden verhindert werden können.

Hund "Dino" zeigt bei Gangbildanalyse vor Goldimplantation typischen Hoppelgalopp

Goldimplantation Fall 21

In der Vergangenheit hatte Malinois-Mix „Dino“ aus Weiden wiederholt hinten links gelahmt. Schmerzmittel brachten Besserung, aber die Besitzer sind an einer langfristigen Lösung ohne Nebenwirkungen interessiert. 
Die Röntgenbilder zeigen u.a. eine ausgeprägte HD, auch seine Sprunggelenke sind schon durch Arthrosen schmerzhaft verändert. 

„Dino“ erhält Goldimplantate, so daß in Zukunft auf die Gabe von Schmerzmitteln verzichtet werden kann. 
Das Bild zeigt eines der beiden dysplastischen Hüftgelenke von „Dino“ nach der Goldimplantation. An insgesamt 7 Stellen liegen 14 Berlock-Goldimplantate. Diese sind so um das Gelenk herum aufgeteilt, daß praktisch die gesamte Gelenkkapseloberfläche von den Implantaten beeinflusst werden kann.

Dino

Grund für die heutige Goldimplantation: ein typisches Leiden beim Schäferhund

Goldimplantation Fall 22

DSH „Basco“ aus Feucht leidet unter einem für diese Rasse typischen Problem. Er hat HD. 

Seine Hüftschmerzen machen ihm das Aufstehen schwer. In Folge dieser Veränderungen ist es mittlerweile zu schmerzhaften Verspannungen der Rückenmuskulatur und Arthrosen in anderen Gelenken gekommen. Eine Möglichkeit, ihm zu helfen, wären Hüftendoprothesen. Abgesehen von den hierfür zu veranschlagenden Kosten von ca. 7000,- € muss bei dieser Entscheidung auch bedacht werden, daß hierfür zwei Eingriffe erfoderlich sind, die aber mehrere Monate auseinander liegen müssen, so daß man zusammen mit der Physiotherapie mit etwa 10-12 Monaten Zeit rechnen muss, bis der gesamte Eingriff abgeschlossen ist. 

Erfahrungsgemäß hat aber der Einsatz von künstlichen Hüftgelenken oft keine bessernde Auswirkung auf bereits vorliegende Sekundärproblem wie z.B. die hier vorliegenden Rückenschmerzen. Aus diesem Grund ist nach unserer Erfahrung die Goldimplantation besser geeignet, um das Gangbild und vor allem die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. 

Die Bedeutung von Arthrosen an Zehengelenken wird unterschätzt.

Nach unserer Erfahrung lassen auch sie sich sehr gut mit Goldimplantaten positiv beeinflussen. Daher erhält „Basco“ heute Berlock-Goldimplantate.

Links im Bild die dornartigen Arthrosen an den Zehengelenken von „Basco“. Rechts im Bild – und erst nach dem Wegscheren der Haare wirklich deutlich erkennbar – die knotigen Auftreibungen der Gelenke, hervorgerufen durch die Entzündungsvorgänge und die Arthrosen an den Zehengelenken.

 

BascoZehengelenkarthrose

Hund mit Schmerzen der Wirbelsäule nach einem Unfall

Goldimplantation Fall 23

Labrador „Jamiro“ aus Fulda wird 2011 von einem Pferd überrannt, ein Ellbogen muss danach operiert werden. Doch die Probleme bleiben, er hat immer wieder Schmerzen. 
Wie sich heute in Schweinfurt zeigt, ist dieser Ellbogen nicht sein einziges Gelenk mit Beschwerden. 
Die im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt angefertigten Röntgenbilder zeigen beidseitige HD, das linke Knie ist arthrotisch verändert und geschwollen, auch beide Ellbögen reagieren schmerzhaft. Beide Sprunggelenke zeigen Arthrosen, die Lendenwirbelsäulenmuskulatur ist verspannt. 
Ein Teil dieser Veränderungen könnte mit dem Unfall zusammenhängen, ein Teil aber ist leider für diese Rasse typisch.

Einen Labrador ohne Arthrosen oder HD zu finden ist mittlerweile schwierig geworden

„Jamiro“ erhält Berlock-Goldimplantate, in ein paar Wochen sollte er deutlich besser laufen können. Dann sollten die durch den Unfall hervorgerufenen Schmerzen abnehmen.

Zwei Hunde zur Goldimplantation aus den Alpen

Goldimplantation Fall 24

Mit dem Wohnmobil angereist sind die Besitzer von „Bailey“ und „Frodo“. 

Pointer-Mix „Bailey“ lebt im Zugspitzland und erhält heute Goldimplantate. 

„Frodo“ ist eigentlich nur zur Begleitung dabei, kurzfristig wird dann auch er nachmittags noch in die Sprechstunde aufgenommen, um seinen Bewegungsapparat zu begutachten. Da sich hierbei Veränderungen an der Hüfte und der Lendenwirbelsäule auf den Röntgenbildern und bei der Gangbildanalyse darstellen lassen, erhält auch er am folgenden Tag, einem Samstag, Goldimplantate. 

Versichert sind beide Hunde über die Agila-Versicherung, welche die Kosten einer Goldimplantation im Normalfall komplett übernimmt.

Goldimplantation hilft bei Arthrose nach Schulter-OP

Goldimplantation Fall 24

Arthrose Schulter

Durchleuchtungsbildschirm

Schulter Goldimplantate

Whippet Ammykay aus der Nähe von Darmstadt zog sich als junger Hund eine schwerwiegende Verletzung der Schulter zu (Luxation). Diese wurde erfolgreich operiert, in den folgenden Jahren bildeten sich aber starke arthrotische Zubildungen. Diese sind sogar „von aussen“ zu erkennen (Bild links). 

Auf dem Durchleuchtungsbildschirm ist zu sehen, daß noch Teile der ehemaligen OP-Materialien im Knochen vorhanden sind. Der Rest wurde von einem Kollegen bereits entfernt. Aufgrund der starken Arthrose war eine Entfernung dieser Metallteile weder sinnvoll noch medizinisch notwendig. Gut zu erkennen auch die bei einer Goldimplantation rund um das Gelenk gesetzten Berlock.

Auf dem Röntgenbild rechts als Größenvergleich der Microchip.

Goldimplantation und Lahmheitsdiagnostik beim Hund

Goldimplantation Fall 25

Heute war Schäferhündin „Jana“ aus Würzburg zur Lahmheitsdiagnostik in Schweinfurt. 

Dabei zeigte sich, daß beide Hüftgelenke von Jana massiv arthrotisch verändert sind, auch Teile der Wirbelsäule reagieren schmerzhaft. Beide Ellbögen sind verdickt, verursacht durch ihre Fehl- und Überbelastung. Auch beide Sprunggelenke tun ihr weh, ausserdem noch die linke Schulter und die linke Vorderpfote. 

Auf dem Bild sieht man „Jana“ kurz nach Beendigung des Eingriffes im Aufwachzimmer unter einer Rotlichtlampe.

Jana

Goldimplantation bei Hund "Gina"

Goldimplantation Fall 26

„Gina“ aus Bonn, ein besonders liebenswürdiger Labrador, war unser heutiger Patient zur Goldimplantation

Angemeldet war „Gina“ mit Arthrosen in einem Ellbogengelenk, doch schon bei der Gangbildanalyse wurde klar, dass es noch andere Problem gibt. Spätestens nach der orthopädischen Untersuchung und der Anfertigung diverser Röntgenbilder war klar: der Ellbogen ist noch ihr kleinstes Problem. 

Wesentlich stärkere Veränderungen zeigten beide Hüftgelenke (locker und arthrotisch verändert), Teile der Lendenwirbelsäule (Spondylosen, Facettensyndrom), beide Sprunggelenke (Arthrosen), beide Vorderpfoten (Arthrosen) sowie zwei Zehen (ebenfalls Arthrosen). Auch der zweite Ellbogen war bereits geschwollen. 

An den veränderten Gelenken wurden diverse Berlock-Goldimplantate gesetzt, kurz nach der Implantation war „Gina“ schon wieder wach. Noch etwas langsam, aber mit wachem Auge konnte sie das TGZ Schweinfurt gegen 14.00 Uhr wieder Richtung Heimat verlassen.  

Sprunggelenk

Wirbelsäule

Linkes Röntgenbild: „Ginas“ Sprunggelenk mit Arthrose, rechtes Röntgenbild: „Ginas“ veränderte Wirbelsäule

Heute wurde Golden Retriever "Kira" mit Berlock-Goldimplantaten behandelt

Goldimplantation Fall 27

Beide Knie und beide Ellbögen zeigten aufgrund einer starken beidseitigen Hüftgelenkarthrose schmerzhafte Veränderungen, auch im Bereich der Lendenwirbelsäule hat ihr Körper bereits reagiert. Wir wünschen „Kira“ nach ihrer Goldimplantation nun eine schnelle Genesung.

Kira

Kira nach der Goldimplantation

„Kira“, Berlock-Goldimplantate an Hüftgelenken und Lendenwirbelsäule

Dr. Horch implantiert Berlock bei zwei Hunden

Goldimplantation Fall 28

Heute wurden bei zwei Hunden im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt Berlock-Goldimplantate implantiert.

Schäferhündin „Dixi“ erhielt an beiden Hüftgelenken, der rechten Vorderpfote und 20 Wirbeln der Wirbelsäule insgesamt 70 Berlock.

Bei Dobermann „Xena“ hatten sich nach einem Kreuzbandriss vor 4 Jahren mittlerweile starke Arthrosen in beiden Knien gebildet, auch eine Hüfte und ein Teil der Wirbelsäule musste behandelt werden. Auch sie erhielt Berlock-Goldimplantate.

Bild: Berlock-Goldimplantate DSH ‚“Dixi“ rechte Vorderpfote

Xena

Goldimplantation Ellbogen bei einem Hund

Goldimplantation Fall 29

Arthrosen im Ellbogengelenk eines Hundes stellen jeden Besitzer vor die Frage: „was kann ich jetzt – noch – tun“?

Aufnahmen wie das hier gezeigte Röntgenbild sehen wir im TGZ Schweinfurt täglich. Oft sind solche Hunde wegen eines FPC bereits voroperiert. Meist geht es ihnen nach einer solchen Operation auch einige Zeit besser, dann aber kommen die Probleme zurück.

Ellbogen Hund

Im Fall dieses Hundes aus der Schweiz war nach einer Wanderung im Jahr 2009 erstmals vorne rechts eine Lahmheit aufgetreten, die dann in unterschiedlichen Abständen immer wieder auftrat. Diverse Behandlungsversuche erfolgten und endeten letzlich in der Gabe von Schmerzmitteln, die aber jeweils auf Dauer schlecht vertagen wurden (blutiges Erbrechen, verschlechtere Nierenwerte). Auch eine Akupunktur brachte keine Verbesserung, eine hinzugezogene Chiropraktikerin konnte zwar eine Rückenverspannung feststellen, aber leider trotzdem nicht helfen.

Mittlerweile traten dann verschiedene Probleme nach längerem Liegen auf.

Bei der Gangbildanalyse fiel im TGZ Schweinfurt neben einer Lahmheit vorne rechts auf, daß der Hund Trab vermied und direkt in einen Hoppelgalopp überging.

Auf den in Schweinfurt angefertigten Röntgenbildern zeigten sich dann nicht nur Veränderungen in beiden Ellbögen, sondern auch beiden Knien, beiden Hüften und Teilen der Wirbelsäule.

Da schon die Akupunktur keinen Erfolg gebracht hatte, kam für die Besitzerin eine Goldakupunktur nicht in Frage. Der Hund wurde vor 3 Wochen im TGZ Schweinfurt an den relevanten Stellen mit Berlock-Goldimplantaten implantiert.

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